Oktober 11

So richtig nett ist´s nur im Bett

Viele Dosis werden es festgestellt haben: ihre Katze ist eine Schlafmütze. Und besonders jetzt, wo es kälter wird und die Tage kürzer werden, verbringen wir mehr und mehr Zeit mit Schlafen. Daher kam ich auf die Idee, mal ein bisschen über eine unserer Lieblingsbeschäftigungen zu erzählen.

Wir Katzen verschlafen meist mehr als die Hälfte des Tages. An die 15 Stunden verbringen wir schlafend oder dösend. Allerdings ist es auch bei Katzen so, dass einige mit weniger Schlaf auskommen und andere richtige Schlafmützen sind. Mit dem Alter nimmt das Schlafbedürfnis generell etwas zu – wie beim Menschen halt.

 

Der Schlaf kann in unterschiedliche Phasen unterteilt werden, die ständig wechseln. Der richtige Tiefschlaf dauert nur rund 4 Stunden. Da träumen wir oft, was ihr daran feststellen könnt, dass wir „schnattern“, „gurren“ oder andere Geräusche von uns geben und die Pfoten, Krallen und auch oft den Schwanz bewegen. Wir liegen dann häufig eingerollt oder auch lang ausgestreckt und sind richtig „weg“. Unsere Muskeln sind entspannt und wir sind völlig relaxed. Solch einen Schlaf leisten wir uns nur, wenn wir uns absolut sicher fühlen. Wenn wir so schlafen, laßt uns am besten in Ruhe. Auch wenn wir noch so niedlich aussehen und ihr kaum widerstehen könnt: laßt uns schlafen! Ihr wollt auch nicht laufend aus dem Schlaf gerissen werden. Weckt uns dann trotzdem jemand, braucht er sich nicht zu wundern, wenn wir entsprechend sauer sind.

 

Die andere Zeit dösen wir meist im Halbschlaf und dämmern so dahin. Im Unterschied zum Tiefschlaf sind wir noch „da“ und bei jedem Geräusch sofort hellwach. So wie die Cowboys am Lagerfeuer – wenn Gefahr droht, können wir sofort reagieren. Geträumt wird nicht, unsere Sinne sind auf die Umgebung und die Geräusche fixiert. Unsere Muskeln sind in Alarmbereitschaft und wir sind sofort einsatzbereit. Sei es, um zur Not das Weite zu suchen, wenn Gefahr droht. Oder auch, um sofort zuzuschlagen, falls sich mal eine Maus zu nahe wagt.

Also sind wir nicht solche Schlafmützen, wie ihr vielleicht glaubt. Wir machen es uns eben nur gern recht bequem .

Nach dem Aufstehen wird dann erstmal herzhaft und ausgiebig gegähnt. Und danach machen wir Gymnastik.  Es wird sich geräkelt und gedehnt und der Körper wird so auf Betriebstemperatur gebracht. Daran solltet ihr Dosis euch mal ein Beispiel nehmen. Eine Runde Bewegung nach zu langem Sitzen oder ein paar Stunden im Bett ist vermutlich das beste Rezept gegen Rückenschmerzen und alle möglichen anderen Zipperlein. Dann überwindet mal euren inneren Schweinehund und ihr werdet sehen, wie gut es euch tut. 🙂

 



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Veröffentlicht11. Oktober 2011 von Bonnie in Kategorie "Meisterwerk Katze

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