August 18

Bonnies Reisetagebuch – Frankreich 2012

Freitag, 17. August – Es geht los

Das Abenteuer hat begonnen – wir sind unterwegs. Nachdem ich einige Tage schon gespürt hatte, dass „etwas im Busch“ ist, ging es vorhin los. Dosi hatte wieder nach und nach alles in die große Transportbox geräumt und als ich sah, welche Mengen Futter sie hineinschleppte, wusste ich, dass das sicher kein Wochenendausflug wird. Meine beiden kleinen Reisetaschen wurden auch verstaut. In einer sind meine Jäckchen und Leinen und in der anderen natürlich mein Spielzeug und meine Bürste. Man will ja auch im Urlaub gepflegt aussehen!

Dosi war heute dann aber erst noch arbeiten und machte recht spät Feierabend, daher war ich davon ausgegangen, dass sich nicht mehr in Sachen Abreise tut.

Ich hatte den heissen Tag überwiegend damit verbracht, von einem kühlen Schattenplätzchen im Gehege aus Insekten und Schmetterlinge im Lavendel zu beobachten.

Es machte mich dann etwas stutzig, dass sich die Leute die Klinke in die Hand gaben. Dosis Bruder, ihre Eltern, ihr Patenkind nebst Schwester – und alle streichelten mich und wünschten mir einen schönen Urlaub. Lag dann so gemütlich auf meinem Kratzbaum und schaute über mein „Gehege-Reich“, als Dosi mit der Transporttasche um die Ecke kam. Ehe ich mich versah, sass ich auch schon drin. Ehrlich gesagt war ich etwas stinkig, aber wer wäre das nicht. Stellt euch vor, ihr liegt gemütlich auf dem Sofa und werdet gepackt und in eine Kiste verfrachtet. Nicht wirklich klasse, oder?

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September 30

Bonnies Reisetagebuch – Mosel 2011

Sonntag, 2. Oktober

Heute morgen war ich wieder früh wach und habe die Schwäne und Enten beobachtet. Die kleinen Schwäne sind zwar noch mit Mama und Papa unterwegs, aber sind schon richtig groß. Und sie werden gerade vom häßlichen Entlein zum weißen schönen Schwan. Schwanenpärchen sind übrigens die treuesten Tiere und bleiben ihr Leben lang zusammen. Und sie kümmern sich gemeinsam um ihren Nachwuchs. Da könnten sich viele Menschen mal ein Scheibchen von abschneiden. Dann beobachte ich auch gern die großen Binnenschiffe, von denen hier viele Tag und Nacht vorbeifahren.  Die sind zum Teil riesig groß – fast 180 m lang.

Auf dem Campingplatz

Der Campinglpatz hier ist ganz toll gelegen und genau gegenüber sind ganz steile Weinberge. Da ist im Moment Weinlese. Die Menschen sehen wie kleine Ameisen aus, wenn sie sich dort an den Hängen abmühen.  Zum Teil ist es so steil, dass sie mit einem Band gesichert sind. Sie sehen dann so ähnlich aus wie ich, wenn ich mein Geschirr anhabe. 🙂

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