Februar 29

Unser geheimnisvoller 6. Sinn – gibt´s den wirklich?

Viele von euch haben sicher schon mal von Katzen gehört, die scheinbar ein „zweites Gesicht“ haben. Manche von uns Fellnasen krabbeln zum Beispiel bei strahlendem Sonnenschein unters Bett oder suchen ein anderes „sicheres Plätzchen“ auf und die Dosis verstehen gar nicht, warum Katzi sich nicht weiter gemütlich die Sonne auf den Bauch scheinen läßt.  Und dann zieht es sich auf einmal zu, der Himmel wird pechschwarz und es gibt ein dickes Gewitter. Woher wußte die Katze das denn bitte schön schon eine Stunde vorher?

Es gibt auch Berichte über das merkwürdige Verhalten von Hauskatzen unmittelbar vor bevorstehenden Katastrophen. Wie andere Tierarten auch können sie euch Menschen vor Erdbeben oder auch Vulkanausbrüchen warnen. Wir Katzen können vermutlich schon allererste, ganz leichte Beben spüren, die für euch Menschen noch gar nicht wahrnehmbar sind. Daher halten viele Bewohner von Gegenden rund um einen Vulkan eine Katze als „Frühwarnsystem“. Wenn dort eine ruhende Katze plötzlich aufspringt und scheinbar grundlos aus dem Haus stürmt, rennen die Bewohner ohne  Zögern mit.

Und wer erinnert sich nicht an den schlimmen Tsunami 2004. Gut, ich nicht. Ich war da ja noch gar nicht auf der Welt. Aber mir kam zu Ohren, dass viele Tiere schon vor den Fluten auf höher gelegene Stellen gerannt waren und nicht zu Schaden kamen. Die Menschen, die dieses Schauspiel verwundert betrachteten, hätten besser mitlaufen sollen. Auf einer kleinen Insel war wegen dieses Verhaltens so gut wie kein Tier umgekommen und auch Teile der einheimischen Bevölkerung hatte sich aus einer Urahnung heraus den scheinbar sinnlos flüchtenden Tieren angeschlossen. Die Urlauber, die am Strand und in der Nähe des Wasser blieben, wurden dann von der Flutwellen überrascht.

Viele Tiere haben offenbar diesen „6. Sinn“ und uns Katzen wird er ja ganz besonders nachgesagt. Aber woher haben wir diese unglaubliche Fähigkeit, solche Naturereignisse quasi „vorauszusehen“?

Es liegt an unserer Fähigkeit, schon ganz feine Vibrationen zu spüren. Wegen dieser hohe Sensibilität kam es auch zum weit verbreiteten Glaube, daß Katzen „übersinnliche“ Wahrnehmungen haben und „Schwingungen“ aufnehmen können, die mit den üblichen fünf Sinnen nicht zu erfassen sind. Tatsächlich wird es wohl so sein, dass unsere besonders scharfen Sinne es uns ermöglichen, Dinge wahrzunehmen und darauf zu reagieren, die das viel „schwerfälligere“ menschliche Gehirn nicht wahrnehmen kann.

Diese Fähigkeit führte dann in Zeiten, als der Aberglaube noch viel verbreiteter war als heutzutage zu dem Ruf, dass wir Katzen über übernatürliche Fähigkeiten verfügen und mit übersinnlichen Mächten in Kontakt stehen – was manche von euch auch heute noch glauben. Aber es kann gar nicht schaden, dass wir immer ein bisschen geheimnisvoll und unergründlich für euch Dosis bleiben.

Abrakadabra – dreimal schwarzer Kater 😀


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Veröffentlicht29. Februar 2012 von Bonnie in Kategorie "Meisterwerk Katze

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