Herzlich willkommen!

Schön, dass Ihr vorbeischaut! 

Ich bin Bonnie und erzähle hier von meinen kleinen Abenteuern, meinen beiden Freunden Timmi und Stella und auch von unseren Reisen. Oder ich gebe Tipps und erkläre, wie ich als Katze die Welt sehe. 

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Wie gemalt!

Schaut mal, so coole Sachen haben wir gemacht.

Meine Wenigkeit….

und nochmal…

 

und das Estrellchen

Das Bild hängt inzwischen in der hiesigen Kunsthalle 

Das Kätzchen und der Weihnachtsmann

Ein kleines Kätzchen lag eingerollt auf einer Stufe eines alten Hauses. Sein kleiner Bauch hob sich langsam auf und ab.
Es war ein Tag vor Weihnachten. Die vielen Füße mit den dicken Winterschuhen die an dem Kätzchen vorbeilaufen bemerkt es nicht.
Es hatte leicht angefangen zu schneien und ein kalter Wind pfiff um die Häuserecken.

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Adventskatze

Der Schneesturm saust und braust ums Haus.
Da will doch keine Katze raus.
Ein weiches Kissen vorm Kamin,
so macht das Winterwetter Sinn.
Nicht alle Miezen haben Glück
und manchen droht ein Missgeschick.

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Mit dem Osterhasen in Ostfriesland

Die Reisesaison ist eröffnet. Nachdem wir den Sturm Niklas hier gerade ziemlich strubbelig überstanden hatten und an Gründonnerstag hier mindestens 15 cm Schnee gefallen waren, packte Dosi nach Feierabend allen Ernstes das Wohnmobil. Draussen sah es eher weihnachtlich als österlich aus und Timmi und ich hatten uns schon auf ein warmes kuschliges Osterfest vor dem Ofen eingerichtet – aber nix da. Offenbar wollte sich unser Zweibeiner nicht von dem Vorhaben abbringen lassen, die Campingsaison zu Ostern zu eröffnen.

An Karfreitag wurden wir ganz früh aus unseren Bettchen geworfen, schwupps in die Transportkisten und ab ging´s. Ursprünglich hatte ich mal das Elsass als Reiseziel aufgeschnappt, aber es ging schnurstracks Richtung Norden. Also wurde wohl ein neues Ziel angefahren. Dankenswerter Weise war die Fahrt schon nach knapp 4 Stunden vorbei und ich erkannte auch sofort, wo wir waren! In Timmel in Ostfriesland – da war ich nämlich schon zweimal.

Diesmal schlugen wir unsere „Zelte“ auf dem Wohnmobilstellplatz am Hafen vor dem Campingplatz auf. Der Platz selbst sah wegen des vielen Regens die Tage zuvor ein wenig aus wie ein Reisfeld und wir hatten keine Lust, unser schweres Womo dort im Matsch zu versenken.

Aber der Stellplatz am Hafen war toll!! Da geht eine kleine Promenade längs und es gab den ganzen Tag jede Menge zu beobachten. Hunde, Kinder, Angler, Radler tummelten sich dort und hin und wieder fuhr ein Boot los.

 

Das Wetter war auf der Hinfahrt und etwas grau, aber als wir dort ankamen, lugte die Sonne schon hervor und dann hatten wir 4 sonnige Tage. Es war zwar teilweise recht frisch, aber man konnte schon draussen sitzen und die Sonne genießen!

Dosi ist mit Stelli viel geradelt und Timmi und ich haben es uns in unserem Beobachtungsposten gemütlich gemacht. Stella erzählte, dass sie jeden Tag Rast in einer kleinen Brauerei gemacht haben. Da haben sich immer alle gefreut, wenn sie wieder vorbei kam. Und es gab auch immer Leckerli. Ostern haben sie dort gefrühstückt. Sind morgens früh aufgestanden, weil sie ja erst einige Kilometer dorthin radeln mussten. Wir haben lecker Thunfisch gefrühstückt und uns dann schön vorne in die Sonne gelegt.

Am Nachmittag haben sie noch eine Schiffsrundfahrt durch die Moorlandschaft und das Fehntjer Tief mit der „Gretje von Großefehn“ gemacht – einem alten Torfschiff, das zum kleinen Passagierschiff umgebaut ist. Das Schiff lag quasi direkt neben uns im Hafen – wir hatten sozusagen einen Womo-Platz mit Schiffsanleger 😀

Entgegen meinen Befürchtungen wurde es doch eine schöne Osterfahrt mit viel Sonne und guter Luft. Timmi und ich haben viel gesehen und wir alle haben uns prima erholt. Wenn ihr gerne Rad fahrt, kann ich euch eine Fahrt nach Ostfriesland nur empfehlen – Dosi ist jedes Mal total begeistert von den vielen Radwegen und der schönen Gegend.

Und lecker Fisch essen kann man da auch!!

 

Es gibt was zu feiern!

Heute haben wir hier Party gemacht! Ich habe ja keinen Geburtstag. Oder besser gesagt – natürlich habe ich einen Geburtstag, aber ich kann mich nicht daran erinnern, weil ich noch so klein war. Und es hat ihn sich niemand für mich gemerkt. Ich war ja nur eine Katze, die irgendwann im Tierheim landete, weil sich netten Menschen, denen Tiere nicht egal sind, meiner annahmen und mich dort abgaben.

Da habe ich dann ganz lange warten müssen, weil mich niemand haben wollte. Angeblich war ich ja aggressiv und unverträglich mit anderen Katzen und Tieren.

Aber heute auf den Tag vor genau vier Jahren kam Dosi ins Tierheim und wir haben uns das erste Mal getroffen. Und diesen Tag feiern wir als meinen Geburtstag – den Start ins richtige Leben.

Ich musste ja damals noch ein paar Tage warten, bis sie mich abholte. Aber Dosi hatte mich ja schon reserviert 😀

Wir sind sofort ganz toll zusammen klar gekommen und Dosi hat meine Sprache recht fix gelernt 😀 Mein Leben ist interessant und aufregend mit unseren ganzen Wohnmobiltouren und Ausflügen. Und das Beste: ich habe sogar zwei Freunde bekommen, die hier noch eingezogen. Von wegen aggressives Einzeltier – pah. Denen habe ich es aber gezeigt. Ich bin froh, dass ich mit Timmi einen tollen Kumpel zum Spielen und Jagen gefunden haben. Wir machen uns jeden Tag hier Spass, wenn wir durch die ganze Bude flitzen 😀

 

Heute gab es für Timmi und mich unser Lieblingsessen. Thunfisch mit Hühnchen. Stella bekam auch etwas Leckeres. Zum Nachtisch gab es Dreamis mit Käse. Und ein Geschenk habe ich auch bekommen!! Eine große Stinki-Rolle zum vermöbeln und beschmusen. 😀

Es war ein schöner Geburtstag und ich freue mich schon auf´s neue Lebensjahr mit meinen Freunden Timmi und Stella

Winterurlaub Wolkenstein 2015

Wir waren im Winterurlaub im wunderschönen Grödnertal. Wieder in Wolkenstein – da war ich ja schon dreimal gewesen. Dieses Mal mussten wir allerdings in einer anderen Pension absteigen, da die letzten Betreiber ihre aus Altergründen geschlossen hatten. Aber Dosi hatte schnell wieder eine gefunden, in der Katzen willkommen waren 😀

Freitags morgens ganz früh um 6 Uhr ging es los. Ab halb 5 war schon alles auf den Beinen – nur das Estrellchen war nicht mehr da. Die hatte Dosi schon am Abend vorher zu ihren Eltern gebracht, damit sie dort eine Woche Wellnessurlaub machen konnte. Aber was soll auch ein kleiner Hund im Skiurlaub?

 

Das Auto stand schon fix und fertig gepackt vor der Tür – nur schneite es langsam immer mehr. Haben uns dann fix auf den Weg gemacht und später erfahren, dass 2 Stunden später das totale Winterchaos hier daheim ausgebrochen war. Da waren wir Gott sei Dank aber schon 250 km weiter südlich. Und es klappte wider Erwarten super – trotz der schlechten Wettervorhersage. Timmi und ich waren wie immer auf der Fahrt ganz lieb und haben das meiste verpennt. Allerdings muss ich sagen, dass es im Auto doch etwas ruhiger ist als im Wohnmobil – da rumpelt es hinten manchmal ganz schön, wenn es über schlechte Strassen geht. Und vor allem kommt man flotter voran!!

Wir waren dann schon am frühen Nachmittag dort und unsere Pension lag direkt neben der Kirche mitten im Ort. Da wir ein schönes Zimmer mit Balkon und prima Aussicht hatte, gab es natürlich den ganzen Tag etwas zu sehen. Dosi fand es nicht ganz so witzig, dass jeden Morgen um 6.45 Uhr die Kirchenglocken Vollgas gaben und feste geläutet wurden. Aber auch daran gewöhnt man sich 😀

Timmi und ich haben uns dann erstmal eingerichtet. Dosi hatte uns einiges an Spielzeug mitgenommen, damit uns tagsüber nicht langweilig wurde. Aber ehrlich gesagt gab es dauernd draussen etwas Neues zu beobachten und ausserdem muss ja auch mal gechillt werden. Das Einzige, was wir wirklich vermissen, ist unser Gehege. Aber eine Woche geht auch mal ganz gut ohne, wenn es dafür jeden Tag jede Menge Kuschelstunden im Bett gibt. 🙂

Das Wetter war die ganze Woche traumhaft schön. Die Dolomiten sind wirklich immer wieder eine Reise wert. Ich war ja jetzt schon viermal dort und es war jedesmal klasse. 😀

 

  

Wir sind dann am letzten Samstag ganz früh um 5 Uhr Richtung Heimat gefahren, damit wir nicht in den ganz großen Rückreiseverkehr geraten. War eine gute Entscheidung und im Gegensatz zum letzten Jahr, wo uns auf der Rückfahrt 150 km vor zuhause ein Reifen platzte, lief alles wunderbar reibungslos.

Stella freute sich wie Bolle, als Dosi sie abholte. Timmi und ich haben uns auch gefreut, sie wieder zu sehen. Ist zwar kein Tiger, aber wir drei sind doch ein eingeschworenes Team. Und die nächsten Reisen machen wir ja wieder gemeinsam mit dem Wohnmobil. Ostern wird´s wohl das erste Mal auf größere Tour gehen. Mal schauen, wo wir landen. Von Nordsee bis Elsass ist alles drin. Wie ich Dosi kenne, fällt die Entscheidung erst wieder, wenn wir quasi schon im Wagen sitzen. 😀

  

Marsha – Heldin auf vier Pfoten

Dosi hat mir eben eine Meldung aus der Zeitung vorgelesen und die Geschichte ist so toll und unglaublich, dass ich hier auf alle Fälle davon berichten muss!

In Russland hat ein Streunerle einem Baby das Leben gerettet. Der kleine, zwei Monate alte Junge war bei Minusgraden in einem Karton ausgesetzt worden. 🙁

 

Katze Marsha hat ihn gefunden und hat sich zu dem kleinen Kind in den Karton gelegt und es mehrere Stunden lang gewärmt.

Durch ihr Miauen wurden andere Menschen aufmerksam und der kleine Junge wurde gefunden und konnte gerettet werden. Ohne Marsha hätte er bei der Kälte nicht überlebt.

Die kleine Lebensretterin wird jetzt von vielen Bewohnern gefüttert, da sie wissen, das das Baby ihr das Leben verdankt.

Marsha ist für mich eine Heldin und das ist wieder so ein Augenblick, wo ich stolz bin, eine Katze zu sein 🙂

Das kleine Kätzchen und der Weihnachtsmann

Das kleine Kätzchen und der Weihnachtsmann

von Barbara Pronnet

Ein kleines Kätzchen lag eingerollt auf einer Stufe eines alten Hauses. Sein kleiner Bauch hob sich langsam auf und ab.
Es war ein Tag vor Weihnachten. Die vielen Füße mit den dicken Winterschuhen die an dem Kätzchen vorbeilaufen bemerkt es nicht.
Es hatte leicht angefangen zu schneien und ein kalter Wind pfiff um die Häuserecken.
Das grauweiße Kätzchen schlug die Augen auf und steckte die Nase in die feucht Luft. Kalt ist es geworden und es gab heute noch nichts zu fressen. Es streckte sich und beobachtete die vielen Menschen die hektisch und schnell durch die Straßen liefen.
So eine Kälte kannte es nicht, denn es war erst im März geboren worden und bei der Mutter mit all den vielen Geschwistern war es herrlich warm gewesen. Der Geruch der Milch die es regelmäßig zu trinken gab stieg ihm in die Nase und es leckte sich das kleine Maul.Schön war es da gewesen, aber plötzlich waren die Geschwister weg und die Mutter hatte sich nicht mehr um es gekümmert. Das war eine schlimme Zeit gewesen, auf einmal mußte sich das Kätzchen selbst Nahrung suchen und die Geborgenheit der Familie fehlte ihm sehr.

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